Psychoanalytisch orientierte Psychotherapie
Psychische Symptome und seelisches Leid können das eigene Leben und Erleben massiv beeinträchtigen. Zugleich können diese auch so verstanden werden, dass die Psyche um eine Lösung für unbewusste innere Konflikte, unbewusste Wünsche und Phantasien ringt.
Die Psychoanalytisch orientierte Psychotherapie ist ein von der Psychoanalyse abgeleitetes Psychotherapieverfahren, das ein- bis zweimal pro Woche im Sitzen stattfindet.
Im psychoanalytischen Verständnis wird davon ausgegangen, dass unbewusste seelische Vorgänge einen weitreichenden Einfluss auf unser Denken, Erleben und Verhalten ausüben und dabei auch psychische und körperliche Symptome hervorbringen können.
Dies kann sich etwa in innerer Unruhe, Ängsten, depressiven Verstimmungen oder Beziehungskonflikten zeigen.
In der therapeutischen Arbeit können diese zunächst unbewussten Prozesse allmählich zugänglich werden, oft nicht unmittelbar, sondern in Annäherungen, im gemeinsamen Nachdenken, im Sprechen. Was zunächst schwer fassbar oder kaum in Worte zu bringen ist, kann auf diese Weise verstehbar werden. So entsteht ein Zugang zu inneren Zusammenhängen, die sich nicht auf den ersten Blick zeigen.
“But, I nearly forgot, you must close your eyes otherwise you won’t see anything.”
- Lewis Carroll
Anliegen, mit denen Menschen in dies psychotherapeutische Arbeit kommen, können unter anderem sein: belastende Lebensphasen und Krisen, Ängste, Phobien, Panikattacken, Überforderung, Überlastung, Erschöpfung, Depression, Beziehungsprobleme, Trauer, Verlust, Trennung, Trauma, Zwänge, Suizidgedanken, Essstörung, Familienkrisen, Schlafstörungen, Sexualstörungen, Körperliche Beschwerden mit seelischem Ursprung (psychosomatische Störungen), Fragen zur Schwangerschaft, Fragen zur Erziehung, Verhaltensprobleme bei Jugendlichen.